Cinema-Technologie aus der Venice-Klasse: Die interne Aufzeichnung in 16-Bit-X-OCN und über 15 Blendenstufen Dynamikumfang waren bisher dem Segment von Sony Venice und Burano vorbehalten – die FX5 bringt beides ohne externen Recorder ins kompakte Gehäuse. In der Praxis heißt das: Gegenlicht-Interviews vor dem Fenster, harte Mittagssonne oder dunkle Bühnen behalten Zeichnung in Lichtern und Schatten, und das Material verträgt in der Farbkorrektur deutlich mehr, bevor es auseinanderfällt. Die drei Basis-ISO-Stufen (800 / 4.000 / 12.800) schließen dabei die Lücke, an der Dual-Base-Kameras ins Rauschen kippen – gerade die mittlere Stufe deckt Eventlicht, Dämmerung und Mischlicht ab, ohne dass zwischen „zu dunkel” und „zu verrauscht” gewählt werden muss
Gebaut für den anamorphen Look: Breites Scope-Format, ovales Bokeh, die typischen horizontalen Flares – dieser Look entsteht mit anamorphen Objektiven, und die FX5 unterstützt sie ab Werk. Der neue 5K-Sensor zeichnet im Open-Gate-Modus die volle 3:2-Fläche auf, statt das Bild schon in der Kamera zu beschneiden. Ob mit 1,3x-, 1,5x- oder 2x-Anamorphoten gedreht wird – die Entscheidung über das Seitenverhältnis fällt erst im Schnitt: 2,39:1 fürs Kino, 16:9 für die Kundenabnahme oder 9:16 für Social Media. Aus einem Dreh werden mehrere Formate, mit Reserve zum Reframing statt Qualitätsverlust durch Crop.
Stabil aus der Hand – mit jedem E-Mount-Objektiv: Der interne 5-Achsen-Bildstabilisator arbeitet mit dem gesamten Objektivpark, auch mit Optiken ohne eigene Stabilisierung – Handheld-Interviews und bewegte Kamera gelingen ohne Gimbal-Aufbau. Mit kompatiblen OSS-Objektiven koordinieren sich Gehäuse und Optik zusätzlich, was vor allem im Telebereich spürbar mehr Ruhe ins Bild bringt.
Ton, der im Schnitt wenig Arbeit macht: Die interne 4-Kanal-Aufzeichnung mit 32 Bit Float macht das Aussteuern am Set praktisch überflüssig – übersteuerte Interviews gehören der Vergangenheit an. Kommen mehrere Kameras oder ein externer Audiorecorder ins Spiel, integriert die FX5 über das optionale Timecode-Adapterkabel externen Timecode von Generatoren wie Tentacle Sync, Deity oder Ambient: Alle Quellen laufen framegenau synchron.
- 16,6 MP Vollformat Backside-Illuminated Stacked CMOS Sensor
- 3:2 Open Gate Bildmodus
- 15+ Blendestufen Dynamikumfang
- Bildrate bis zu 5K 60p & 4K 120p
- Interne 16-Bit-X-OCN (X-OCN LT, C1, C2) & XAVC-H Aufzeichnung
- Three Base ISO 800 / 4000 / 12800
- BIONZR XR2 mit AI-Unit
- Hybrid-Autofokus mit KI-gestützten Objekterkennung
- 3,5″ 16:9 Multi-Angle-Monitor mit 4-Achsen
- Videofokussiertes Menü wie bei FX6, BURANO und VENICE 2
- False Color, Waveform, Vector, Focus Map, Histogram, Zebra und Peaking
- Optionaler OLED EVF
- XLR-Top-Handle mit 96 kHz / 32-Bit-Float-Audio
- 2,5G Netzwerkanschluss, HDMI Typ A, 2x USB-C, Wi-Fi 6E, Tally-Lampen
- Dual CFexpress Type A + SDXC





